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Sich nicht zu verletzen, kann auch wehtun

„Cars“, „Flexibility“, „Mobility“: Was sich zunächst wie die Botschaft einer neuen Auto-Werbekampagne anhört, sollte sich zukünftig für die erste Herrenmannschaft der Cologne Falcons als besonders nützlich herausstellen. Das Fitnessstudio „RheinGym“ inmitten von Köln-Lövenich wurde am Sonntag, dem 17.02.2019, zum Schauplatz teils merkwürdiger Verrenkungen und unerwartet angestrengter Gesichter.

Die Ziele, die der Leiter des Seminars, Niels Baum, für das vierstündige Training ausgab: Mehr Beweglichkeit, weniger verrostete Gelenke und vor allem Vorbeugung von Verletzungen der Spieler im körperbetonten American Football.

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Niels Baum führte souverän durch das vierstündige Training.

Was den Recken der ersten Herrenmannschaft im Vorfeld nicht klar war: Sich nicht zu verletzen, kann auch wehtun. So führte Niels Baum nach einer aufschlussreichen theoretischen Einführung über Gelenke und Anatomie zu der praktischen Umsetzung von Übungen, die in Sachen Flexibilität, Mobilität und Verletzungsprävention weiterhelfen – und im Idealfall täglich von jedem Sportler durchgeführt werden. Diese Übungen stellten sich als anstrengender heraus als gedacht.

Weniger Verletzungen, mehr Beweglichkeit

Auch wer nicht intensiv Sport treibt, sollte sich die erlernten Übungen laut Baum zu Herzen nehmen, um so langfristig Rücken-, Gelenk- und andere Schmerzen vorbeugen oder lindern zu können. Viele der Übungen lassen sich auch abends vor dem Fernseher oder gar im Café durchführen. O-Ton Baum: „Das sieht dann zwar sehr merkwürdig aus, es hilft euch aber langfristig weiter.“

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Erinnert an trockenen Biologie-Unterricht in der Schule, ist für Sportler aber ungemein wichtig.

„Einmal am Tag jedes Gelenk im Körper bewegen“, so die wohlwollende Aufforderung des Übungsleiters, der scheinbar jeden Teil seines Körpers in alle erdenklichen Richtungen drehen kann. Die durchgeführten Übungen rund um die Beweglichkeit aller Gliedmaßen führte neben teilweise immens lautem Knacken der Gelenke zu einigem Stöhnen, aber auch zu Lachern unter den Falcons-Spielern, die sich sichtlich schwerer mit den Übungen taten als im Vorfeld angenommen.

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Sich nicht zu verletzen, kann auch wehtun. Die Übungen erfordern vollen Körpereinsatz.

„Ich glaube, da verletze ich mich doch lieber“, tönte es zwischendurch aus den Reihen der Spieler. Was natürlich scherzhaft gemeint ist, zeigt aber, dass Trainingseinheiten ohne viel Muskelspiel und Gewichtstemmen auch ihre Schwierigkeiten und Anstrengungen mit sich bringen. Wer sich nicht verletzen will, muss Energie und Zeit investieren.

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Mal was anderes als Gewichtstemmen und Tacklen: In Zweiergruppen wurde an der Beweglichkeit der Gelenke gearbeitet.

Mit den Worten „Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder“ entließ Niels Baum die sichtlich erschöpften Cologne Falcons dann nach vier intensiven Stunden in den wohlverdienten sonntäglichen Feierabend. Das kann man von Vereinsseite nur erwidern, Trainingseinheiten rund um Beweglichkeit, Mobilität und Verletzungsprävention sind für ein Footballteam essenziell. Vielleicht sieht man sich also bald wieder, die Gelenke freuen sich.

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Die erste Herrenmannschaft der Cologne Falcons im RheinGym.

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Vielen Dank und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen in Lövenich!

Artikel von Tim Schneider

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