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Kölner Jungfalken bezwingen Tabellenführer aus Düsseldorf

Die Düsseldorfer Typhoons waren sich vergangenen Samstag ihrer Sache sicher: Die Punkte bleiben heute im Waldstadion. Die Schulmannschaft wurde seit mehreren Jahren nicht mehr in der heimischen Spielstätte geschlagen. Davon jedoch unbeeindruckt zeigten sich die Cologne Falcons trotz ersatzgeschwächtem Kader von ihrer kämpferischsten Seite und konnten am Ende mit einem 20:14 Sieg ihre Tabellenposition verbessern, aber vor allem ein Statement in der Liga setzen.

Die Düsseldorfer erwischten keinen guten Start, denn direkt im ersten Play ihrer Offense erzwang der Linebacker der Kölner Efekan Akgün einen Fumble und brachte somit die Offense um Ersatzquarterback Fabian Opitz in Ballbesitz. Diese konnte direkt einen Wirkungstreffer landen und so war es Fabian Opitz selbst der den Ball in die Endzone trug. Die darauffolgende two point conversion durch Efekan Akgün war erfolgreich. Die Düsseldorfer schienen nun etwas aus dem Konzept gebracht und konnten erst kurz vor Ende des ersten Quarters einen Touchdown landen. Ein kurzer Pass von QB Tim Höltkemeyer und ein beeindruckender Lauf seines Receivers Finn Schnitzler nach dem Catch ließen die Kölner Defense nicht gut aussehen. Den Versuch durch eine two point conversion auszugleichen konnte die Falcons Defense jedoch vereiteln und so blieben sie mit 8:6 in Führung.
Von dem bisherigen Spielverlauf überrascht wurde auf beiden Seiten nun vermehrt mit Laufspielzügen gearbeitet um ein möglichst geringes Risiko einzugehen. Somit blieb das zweite Quarter punktlos und die Kölner gingen mit dem Vorsprung von zwei Punkten in die Halbzeit.

Diese begann mit Ballbesitz für die Kölner und dieser wurde durch einen perfekt ausgeführten Laufspielzug über Runningback Tim Jordan in einen Touchdown verwandelt. Die two point conversion wurde leider von der Düsseldorfer Typhoons gestoppt. Kaum war die Offense der Typhoons in Ballbesitz, so war es Efekan Akgün der einen Passversuch intercepted und über 41 Yards in die gegnerische Endzone trägt. Lediglich eine Strafe für ein unerlaubtes Halten brachte die Kölner um die Punkte und so sollte es nach erfolglosem Drive der Offense beim 14:6 bleiben. Dies wurde auch direkt von der Offense der Typhoons bestraft, denn diese konnte nun mit präzisen und schnellen Pässen von QB Tim Höltkemeyer noch einmal Hoffnung aufkeimen lassen. Nach einem Touchdown inklusive two point conversion durch Jannik Jürgens kamen die Typhoons zum 14:14 Ausgleich.

Im letzten Quarter mussten die Kölner noch einmal nach Luft schnappen, denn gleich zwei Ballverluste in aufeinander folgenden Drives gab den Düsseldorfern die Chance das Spiel zu drehen. Doch die Kölner Verteidigung gab Alles und konnte beide Male die Drives stoppen. Im Zuge dessen konnte die Defense sogar den Knockout Punch landen indem eine Interception von Efekan Akgün erneut erst in der Endzone der Düsseldorfer endete – diesmal ohne Strafe, dafür aber mit 6 Punkten. Die two point conversion blieb leider erfolglos und es blieb ein sogenanntes „one-possesion-game“ bei dem ein Ballbesitz theoretisch zum Ausgleich oder zum Sieg reicht. Die solide aufspielende Defense der Domstädter lies das jedoch nicht zu und brachte die Offense noch einmal in Ballbesitz, die nun beruhigt die Uhr herunterspielen konnte bis der Schiedsrichter die Partie beendet.

Auch wenn die Düsseldorfer noch immer an der Tabellenspitze stehen, so war es doch ein überragendes Spiel für die Kölner, die selbst nun mit einem Platz in der oberen Tabellenhälfte und dem Titel „Derbysieger“ in die Sommerpause gehen können.

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