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Leider wieder keine Punkte für kämpfende Falcons

Auch vor heimischem Publikum gelang es den Cologne Falcons nicht die Bielefeld Bulldogs zu schlagen. So kippte durch das Ausfallen von Spielern und einem starken Auftritt des Runningback der Bulldogs das Spiel bereits frühzeitig in Richtung Bielefeld. Jedoch ließen die Falcons sich nicht den Mut nehmen und kämpften bis zum Schlusspfiff weiter. Nach vier Quartern stand es dann 24:19 für die Bielefeld Bulldogs (1Q 3:0/2Q 7:7/3Q 8:6/4Q 6:6)


Bereits im spieleröffnenden Kickoff wurde ein Spieler der Falcons nach einer unklaren Situation des Platzes verwiesen. Die Offense der Bielefelder startete mit einer Serie von soliden Runplays, die jedoch durch einige Fouls sowie einen Sack der Kölner Defense nur in einem Fieldgoal endete. Kurz darauf bereits der nächste Schock für die Falcons: nach einem vielversprechenden Drive wird Quarterback Leroy Stryewski bei einem Sack eiskalt erwischt und muss mit einer Schulterverletzung vom Feld. Der darauffolgende Drive der Bielefelder wurde jedoch von der Defense der Falcons kontrolliert und endete schnell in einem Punt. Nun angeführt von Top-Receiver Jan Eisenbraun auf der Position des Quarterbacks schaffte es die Offense jedoch leider noch nicht mit Punkten zu antworten.

Das 2.Quarter startete mit einem Paukenschlag für die Bielefelder. Die #8 der Bulldogs, Keshawn Hill, erzielte mit einem explosiven Lauf durch die Mitte über 60 Yards einen Touchdown für die Gäste. Der anschließende Extrapunkt wurde von dem Kicker Tobias Stork verwandelt. Die Cologne Falcons gaben sich jedoch nicht geschlagen und erzielten ein ums andere Mal Raumgewinne, wurden jedoch leider immer wieder in der Hälfte der Bielefelder gestoppt. Diese konnten daraus jedoch keinen Profit schlagen und ließen sich auch von der Falcons Defense ohne Punkte vom Feld schicken, ehe Leroy Stryewski zurück aufs Feld kam um sein Team anzuführen. Dies endete jedoch direkt in einer Interception durch die #20 der Bulldogs, Jannik Lasrich. Doch die Defense der Falcons hält, während die Offense alles versucht und kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Touchdown belohnt wird. Leroy Stryewski war hierbei aufgrund seiner Verletzung leider bereits wieder an der Sideline der Falcons und sollte es auch den Rest des Spieles bleiben. Es war Jan Eisenbraun, der mit einen tiefen Pass die #82 Gerald Persian findet, der den Ball im Sprungduell gegen den Verteidiger erkämpfte. Spielstand zur Halbzeit: 10:7 für Bielefeld.

Nach einem erfolglosen Drive der Falcons zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde auch die Bielefelder Offense wieder schnell zu einem Punt gezwungen. Jedoch konnte der Returner der Falcons, René Berres, den Ball nicht richtig festhalten und die Bielefelder gelangten kurz vor der Endzone der Domstädter in Ballbesitz. Wieder mal war die athletische #8 der Bielefelder nicht stoppen, und so stand es nach einem kurzen Lauf und misslungener two-point-conversion 18:7 für die Bulldogs. Nun begann die Offense um Jan Eisenbraun endlich richtig rund zu laufen, und so ging der Ball erst nach einem langen Drive mit viel Raumgewinn wieder in Bielefelder Hände. Durch die Hände des Quarterbacks rutschte nun aber der Ball nach misslungenem Snap der Bielefelder, welchen der Kölner Defensive End Benjamin Cerimagic schnell unter sich begraben konnte und somit die Falcons in Ballbesitz brachte. Der folgende Drive der Kölner Falcons startete somit kurz vor der Endzone und endete mit einem schönen Lauf von Jan Eisenbraun zum Touchdown. Die folgende two-point conversion scheiterte jedoch.

Den Spielern war das warme Wetter und die lange Spielzeit im 4. Quarter nun doch anzusehen. Aber die Kölner Defense hielt weiter Stand und ließ sich erst dann überwinden, als die Bielefelder aus guter Feldposition starteten. Grund dafür war ein durch Keshawn Hill abgefangener Pass, der nun sowohl Offense als auch Defense spielte. So war auch er es, der den Pass zum 24:13 fing, die two-point-conversion blieb jedoch erfolglos. Trotz einem Fumble der Kölner Offense, welcher in einem Ballverlust resultierte, spürten die Bielefelder wohl den Atem der Falken im Nacken, als sie sich zu einem Fieldgoalversuch aus ca. 35 Yards entschieden, welches Tobias Stork jedoch nicht verwandeln konnte. Dadurch war es der Kölner Offense vergönnt den Schlussakzent zu setzen, als Jan Eisenbraun erneut Gerald Persian in der Endzone fand. Der anschließende Versuch eines Onside Kicks der Gastgeber blieb erfolglos, und so konnten die Bielefelder nach einem erfolgreichen First Down das Spiel durch abknien beenden.

Nun gilt es die knappe Niederlage schnell abzuhaken und sich auf den 17.6. vorzubereiten, wenn es dann gegen den Tabellenführer in Solingen geht.

Bericht: Alexander Weiß

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